Die Sturmjäger von Aradon – Feenlicht

Feenlicht von Jenny-Mai Nuyen, Cover: cbt Verlag
Feenlicht von Jenny-Mai Nuyen, Cover: cbt Verlag

Hel ist eine junge Sturmjägerin. Sie liebt auf einem fliegenden Schiff, der Schwalbe. Die Mannschaft ist ihre Familie, hier fühlt sie sich aufgenommen und alles ist ihr vertraut. Mit der Schwalbe sammeln sie Lirium, einen silbernen Stoff, der das Lebendige Land in Bewegung hält und das zum Beispiel in Lampen verwendet wird, aber auch fliegende Schiffe antreibt. Zauberer lernten das Lirium zu nutzen und nun sind Menschen davon abhängig, denn nur das Lirium lässt sie über die Zwerge, Trolle und Feen gebieten.

Doch das Lebendige Land verändert sich, es stirbt. Immer mehr scheint die Landschaft zur erstarren und auch die wertvollen Liriumstürme werden seltener Besonders Hel kann dies beobachten, denn ihr eines Auge ist blind für Gegenstände, doch mit ihm hat sie eine doppelte Sicht. Sie kann das Leben sehen. Doch es gibt noch eine Veränderung in dem Land, eine noch viel Bedrohlichere. Sie bringt die Schwalbe zum Abstürzen und verändert Hels ganzes Leben. Dann trifft sie den Jungen Mercurin. Er ist mysteriös und Hel fühlt sich zum ihm hingezogen, doch er hat ein furchtbares Gehemnis.

Mein Fazit

Mit Feenlicht ist Jenny-Mai Nuyen wieder ein toller Fantasy-Roman gelungen. Es ist der erste Band Der Sturmjäger von Aradon und wenn man den ersten liest, muss man auch den zweiten, Magierlicht, lesen. (Nur als Vorwarnung ;))

Hel scheint zunächst eine kleine Antiheldin zu sein. Sie hat einen besonderen, zuweilen auch schwierigen, Charakter. Sie ist auf einem Luftschiff aufgewachsen, wurde von der dortigen Crew adoptiert und am Anfang scheint alles nach einer Art Seefahrerroman auszusehen. Doch dann ändert sich alles und Hel ist auf einmal auf sich alleine gestellt. Auf einmal ist da Mercurin, dem Hel zwar vertraut, aber verdient er dieses Vertrauen? Steht auf derselben Seite wie Hel oder kämpfen sie eigentlich gegeneinander?

Ein bisschen Romantik muss für mich einfach dabei sein und ich habe mitgefiebert, ob sich die beiden finden werden.

Was mir außerdem sehr gut an der Geschichte von Feenlicht gefallen hat, ist die Umweltthematik, die die Autorin eingebracht hat. Die Geschichte spielt im Lebendigen Land – und dieser Name ist eigentlich Programm! Berge können sich bewegen, alles mit Kraft des Liriums, das die Menschen jedoch jagen, bis das Land immer stärker ausgebeutet ist, doch auf einmal wendet sich das Blatt und das Land wird nicht mehr von den Menschen beherrschbar.

Alles in allem ein tolle Buch mit viel Fantasy, Romantik und einer subtilen Verbindung zu unseren heutigen Umweltproblemen.

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