Bartimäus – Der Ring des Salomo (Band 4)

Fantastisch (und) sarkastisch.

Für all jene, die bereits die ersten drei Bände von Bartimäus gelesen haben, ist es ein willkommenes Wiedersehen. Für alle, die den Dschinn Bartimäus noch nicht kennengelernt haben: wenn ihr mit dem neuesten Band Bartimäus – Der Ring des Salomo von Jonathan Stroud beginnt, beginnt ihr chronologisch von vorne. Denn der vierte Band der Bartimäus-Reihe spielt zeitlich vor den ersten drei Bänden.

Bartimäus - Der Ring des Salomo von Jonathan Stroud, übersetzt von Katharina Orgaß, Gerald Jung, Cover: Blanvalet Verlag
Bartimäus – Der Ring des Salomo von Jonathan Stroud, übersetzt von Katharina Orgaß, Gerald Jung, Cover: Blanvalet Verlag

Kurz worum es geht:

In Bartimäus – Der Ring des Salomo macht der freche und vorlaute Dschinn das Königreich von Salomo unsicher und bringt viele mit seiner Art zum Verzweifeln.

Es beginnt damit, dass Bartimäus (wieder einmal) einem Zauberer dienen muss und ihm das (wieder einmal) völlig gegen den Strich geht. Der besagte Zauberer ist einer der vielen Haus- und Hofzauberer von König Salomo. König Salomo wird als guter Herrscher beschrieben, doch die Zauberer haben Angst vor ihm oder besser gesagt vor der Macht des Ringes. Denn dieser beherbergt ein sehr mächtiges magisches Wesen, das König Salomo nahezu unendlose Macht verleiht. Neider bleiben dabei selbstverständlich nicht aus und einer der schlimmsten ist der Zauberer Khaba. Khaba lebt und arbeitet ebenfalls am königlichen Hof und eigentlich für Salomo. Unter den Dämonen ist er bekannt für seine Grausamkeit ihnen gegenüber. Als Bartimäus sich mal wieder gehörig daneben benimmt, wird er von Khaba beschoren und muss nun ihm dienen.

In der Geschichte Bartimäus – Der Ring des Salomo gibt es jedoch noch einen zweiten Erzählstrang. Hier erleben wir die Welt aus der Sicht der jungen Asmira. Sie ist die erste Wächterin der schönen Königin von Saba und dieser treu ergeben. Asmira würde alles für die Könign tun und erhält den Auftrag, König Salomo den Ring abzunehmen.

Was es interessant macht:

Bartimäus ist einfach lustig. Punkt. Das gepaart mit einem tollen Schreibstil und dem Genre Fantasy – damit kann man mich glücklich machen. 😉

Auch in diesem Abenteuer von Bartimäus beweist Jonathan Stroud ein Händchen für Situationskomik und ausgefeilte Nebencharaktere. Bartimäus benimmt sich einfach herrlich daneben und hat einen ganz eigenen Kopf. Als Dschinn im Dienst eines Magiers kann er diesen  jedoch nicht immer durchsetzen, sondern muss Befehle ausführen. Diese Tatsache ist ein schöner Kontrast zu Asmiras Situation. Als erste Wächterin der Königin Saba nimmt zwar auch sie Befehle entgegen, bei denen sie ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt, aber sie tut dies freiwillig.

Insgesamt gefiel mir Bartimäus – Der Ring des Salomo sehr gut. Wie bei den ersten drei Büchern wollte ich auch dieses nicht aus der Hand legen.

Mir kam es sehr zu gute, dass der vierte Band vor den anderen spielt. Es ist schon eine Weile her, dass ich die anderen drei gelesen habe und ich wage zu bezweifeln, dass ich bei einer Fortsetzung mitgekommen wäre. Ich habe mich jedoch auch über jeden „alten“ Nebencharakter gefreut, der wieder auftauchte. Und ich glaube, es wurden auch einige Anspielungen aus den anderen  Bänden nun aufgenommen.

Alles in allem kann ich Bartimäus – Der Ring des Salomo nur allen Fantasy-Fans empfehlen, die eine spannende Handlung, Sarkasmus und jede Menge Magie mögen.

Hier geht es zu meinem Bericht über die ersten drei Bücher aus der Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntagabend!

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