Dharma Road. Mit Buddha im Taxi…

Leicht verständlich und unterhaltsam.

Dharma Road. Mit Buddha im Taxi zur Selbsterkenntnis von Brian Haycock war ein Buch meiner Urlaubslektüre. Der Titel hat mich ehrlich gesagt fasziniert und stutzig gemacht. Buddha im Taxi? Würde der Protagonist (ein Taxifahrer) während einer Fahrt eine Art Erscheinung von Buddha haben, ihn durch die Stadt kutschieren und dabei erleuchtet werden? Oder hat er einfach nur eine kleine Buddha-Figur in seinem Auto und versucht, seine Mitfahrer so konvertieren? Zum Glück war es das alles nicht. Es geht keinesfalls darum, irgendjemanden zu konvertieren. Der Protagonist erzählt lediglich von seinem Leben als Taxifahrer und von seiner Zen-Praxis. Wie er versucht, diese in seinen stressigen Alltag zu integrieren und welche Kraft er aus seiner Praxis zieht. Wie sich sein Leben dadurch verändert. Und vor allen Dingen: was Zen überhaupt ist.

Dharma Road. Mit Buddha zur Selbsterkenntnis von Brian Haycock, aus dem Amerikanischen von Astrid Ogbeiwi, Cover: Goldmann Verlag
Dharma Road. Mit Buddha zur Selbsterkenntnis von Brian Haycock, aus dem Amerikanischen von Astrid Ogbeiwi, Cover: Goldmann Verlag

Was es interessant macht:

Mit dem Buch Dharma Road. Mit Buddha im Taxi zur Selbsterkenntnis habe ich für mich mehr oder weniger Neuland betreten. Bisher habe ich mich eher selten mit Zen oder Buddha beschäftigt und auch das ist schon eine Weile her. Deswegen habe ich nach einem Buch über dieses Thema gesucht, das nicht zu viel Wissen voraussetzt und mit Dharma Road habe ich es gefunden. Der Autor vereinfacht mit Sicherheit viele Gedanken der Zen-Praxis, aber er erklärt es sehr verständlich und gut immer wieder weitere Quellen an zum weiteren Verständnis und zum tiefergehenden Befassen mit Zen. Das empfinde ich als sehr angenehm, denn dadurch ist es sehr leicht und angenehm zu lesen und jeder kann im Anschluss selbst entscheiden, mit welchen Themen er sich noch tiefergehend beschäftigen möchte.

Außerdem ist Dharma Road wirklich sehr angenehm geschrieben und wirf einen humorvollen Blick auf unser alltägliches Verhalten. Alle Beobachtungen werden mit einem Augenzwinkern kritisiert, keineswegs böswillig. Das hat bei mir dazu geführt, dass ich über einiges verstärkt nachgedacht habe, weil keine Abwehrhaltung entstanden ist.

Ich kann Dharma Road. Mit Buddha im Taxi zur Selbsterkenntnis jedem ans Herz legen, der sich vielleicht ein bisschen mir mit den Gedanken der Zen-Praxis beschäftigen möchte und dafür nach einer leichten Einsteigslektüre sucht. Außerdem wird hier auch gezeigt, dass man Zen durchaus im heutigen oftmals hektischen und stressigen Leben einbauen kann.

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