Hörbuch Magisterium: Der Weg ins Labyrinth

Spannende Jugendfantasy mit Harry-Potter-Elementen

Das Hörbuch Magisterium: Der Weg ins Labyrinth habe ich eher zufällig gefunden und es hat mir beim Reinhören direkt gefallen. Es ist der erste Band der Magisterium-Reihe. 

Magisterium: Der Weg ins Labyrinth, Band 1, von Cassandra Clare & Holly Black, übersetzt von Anne Brauner, gelesen von Oliver Rohrbeck, Cover: Lübbe Audio
Magisterium: Der Weg ins Labyrinth, Band 1, von Cassandra Clare & Holly Black, übersetzt von Anne Brauner, gelesen von Oliver Rohrbeck, Cover: Lübbe Audio

Kurz worum es geht:

Die Geschichte beginnt damit, dass wir den Magier Allister Hunt bei einer beschwerlichen Bergbesteigung begleiten. Er ist auf dem Weg zu einer geheimen Höhle, in der Frauen und Kinder während des magischen Krieges in Sicherheit gebracht werden sollten. Doch die Magier wurden getäuscht und die sichere Höhle wurde zur Falle. Als Allister die Höhle erreicht, bietet sich ihm eine grausame Szene. Ein schrecklicher Kampf fand dort statt und es gab scheinbar keine Überlebenden – auch den Körper seiner Frau Sara findet er. Doch plötzlich nimmt er ein Geräusch wahr. Am anderen Ende der Halle findet er Callum, seinen Sohn, verletzt aber am Leben. Bevor er Allister die Höhle mit seinem Sohn verlässt, kehrt er noch einmal zu seiner Frau zurück. Dabei entdeckt er, dass sie kurz vor ihrem Tod etwas ins Eis geritzt hat. Es ist der Satz „Tötet das Kind.“

Hier macht die Geschichte einen Zeitsprung und wir lernen Callum als junger Teenager kennen. Er ist ein Aussenseiter in der Schule, frech und verbittert. Eins seiner Beine ist nicht gesund, sodass er humpelt und nie mit den anderen Schülern spielen durfte. Abgesehen davon scheint er ein normaler Junge zu sein, der auf eine normale Schule geht.Eines Tages erhält Callum eine Einladung zur eisernen Prüfung. Diese dient dazu, dass die Magier das magische Potenzial der Kinder erkennen können und so Schüler für die Magierschule, das Magisterium, auszuwählen. Callums Vater Allister hat ihm klare Anweisungen für die Prüfung gegeben. Sein Ergebnis soll so schlecht wie möglich sein, damit er nicht ausgewählt wird. Denn das Magisterium sei ein furchtbarer Ort, an dem man nur allzu leicht ums Leben kommen könnte und die Magier würden ihre Schüler nur ausnutzen und ihren Tod billigend in Kauf nehmen.Callum ist fest entschlossen, dem Rat seines Vaters zu folgen. Doch dann kommt alles ganz anders.

Was es so interessant macht:

Magisterium: Der Weg ins Labyrinth bietet dem Leser (bzw. in meinem Fall Hörer) viele unerwartete Wendungen. Gerade wenn man denkt, dass ein Geheimnis gelüftet wurde, kommt (mindestens) ein neues dazu.

Dass Callum kein normaler Junge ist, war von Anfang an klar. Er scheint in einer speziellen Weise in die magische Welt verwickelt zu sein, ohne dass er selbst davon weiß. Wieso wollte seine eigene Mutter, dass er als Baby umgebracht wird? Ist das Magisterium wirklich so böse wie Callums Vater es ihm beschreibt? Schließlich sind er und Callums Mutter dort ebenfalls zur Schule gegangen und wurden zu Magiern.

Callums Geschichte ist spannend, jedoch empfand ich ihn manchmal als etwas anstrengend. Als aufsässiger, frecher Junge erwartet man von ihm, auch ein paar Dummheiten zu begehen und zu rebellieren. Allerdings war es manchmal für mich etwas viel und ich fragte mich wie man so dumm sein kann. 😉 Aufhören konnte ich natürlich trotzdem nicht mit dem Hörbuch, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht.

Dem Sprecher Oliver Rohrbeck habe ich gerne zugehört. Die Musik, die zur Eröffnung und zum Ende einiger Kapitel eingespielt wird, empfinde ich jedoch als nicht wirklich vorteilhaft. Sie erinnert mich einfach zu sehr an Harry Potter, sodass mir auch Parallelen zwischen den Geschichten verstärkt aufgefallen sind. Angefangen bei dem Wort „Magisterium“. Dennoch ist es kein Harry-Potter-Abklatsch. Zum Beispiel gefällt mir die Art und Weise, Magie zu wirken in Magisterium: Der Weg in Labyrinth sehr. Aber mehr möchte ich dazu auch nicht verraten. 😉 Das Hörbuch erhält von mir eine Empfehlung für junge Hörer oder Leute wie mich, die in eine neue Welt eintauchen möchten, ohne sich zu sehr konzentrieren zu müssen.

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