Die vergessenen Gedanken

Kennt ihr das auch? Man findet ein Thema wirklich spannend und möchte sich gerne damit beschäftigen – und dann kommt der Alltag dazwischen. Dann vergisst man die Gedanken, lässt sie in der Schublade verschwinden. So lange, bis etwas einen daran erinnert und sie auf einmal zurück in die Gegenwart katapultiert werden.

So erging es mir gestern erst, auf einmal waren die Gedanken wieder da zum Thema Minimalismus. Nun fühlt es sich an als würde ich am liebsten die „verlorene“ Zeit aufholen und mich in den Aktionismus stürzen. Doch da ist die Gegenwart mit all ihren Verpflichtungen und Aufgaben und ich werde gebremst. Aber das ist in Ordnung, irgendwie. Meiner Ansicht nach verschwinden wirklich wichtige Gedanken nie ganz aus dem Kopf, sondern bringen sich irgendwann wieder wie von selbst in den Vordergrund. Doch solange sie jetzt noch mit Schwung in meinem Kopf herumschwirren, werde ich sie auch nicht verdrängen, sondern ihnen so viel Raum wie möglich geben.

Minimalismus

Deswegen habe ich seit Ewigkeiten mal wieder auf meinem Lieblingsblog zum Thema Minimalismus gestöbert. (Dabei habe ich auch direkt wieder gemerkt, warum minimalistenfreun.de einer meiner liebsten Blogs ist. 😉 ) Dort habe ich auch sofort zwei tolle Beiträge gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

„Gibt es nachhaltigen Konsum?“

In diesem Beitrag von Kati geht es darum, dass es verschiedene Typen von Minimalisten gibt und sie stellt uns die beiden Ströme vor, die sie für sich ausmachen konnte: die Optimierer und die Nachhaltigen. Beide beschäftigen sich mit Minimalismus, aber auf unterschiedliche Art und Weise. Wenn ihr mehr erfahren wollt, hier geht es zu dem Beitrag: klick!

Ich konnte mich in einem der beschriebenen Typen wiederfinden, was ich vorher nicht vermutet hätte. Diese Sichtweise von außen hat mir geholfen, mich und mein Verhalten ein bisschen besser zu verstehen. 🙂

Buchcontent: „Buchvorstellung „Einfach leben“

Natürlich darf auch ein kleines bisschen Bibliophilie nicht fehlen. 😉  Das Buch Einfach leben von Lina Jachmann dreht sich um Minimalismus, aber in einer optisch sehr ansprechenden Form. Es gibt keine Anleitung zum Minimalismus, sondern eine Mischung aus Lifestyle und Hintergründen. Auch einige Blogger berichten dabei über Themen wie Kosmetik und Zero Waste. Zur gesamten Buchvorstellung geht es hier entlang.

Für mich klang das Buch sehr interessant und es sieht einfach wahnsinnig schön aus! Wahrscheinlich landet es also demnächst auf meiner Wunschliste.

 

Ich hoffe, ich kann den Schwung des Erinnerns noch einige Tage nutzen. Gerade habe ich ganz viel Lust darauf, viele Dinge selbst herzustellen, zum Beispiel Granola oder Müsliriegel. Außerdem gibt es noch so viele Bereiche, in denen ich mich schlau machen möchte!

Lustigerweise habe ich mich vor fast genau einem Jahr schon mal genauer mit Minimalismus auseinandergesetzt, auch auf dem Blog. Den Beitrag findet ihr hier: „Off Topic – Minimalismus und ich„.

 

Kennt ihr das auch, wenn ihr euch mit Themen beschäftigen wolltet und irgendwie die Realität dazwischen kam?

Habt einen tollen Freitag!

Eure Inês

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One thought on “Die vergessenen Gedanken

  1. Huhu

    Minimalismus ist bei mir auch seit ca 2 Jahren ein Thema. Angefangen hat es damit, dass ich bei meinem Umzug damals fast alle Möbel verkauft habe, bis auf Bett, Schreibtisch, kleiderschrank, Buchregal und Nachtkästchen. Also nur das, was ich auch tatsächlich brauche. Von vielen Dekorationsartikeln habe ich mich damals auch getrennt, weil sie irgendwie auch nur Staubfänger waren. Ich fühlte mich tatsächlich besser mit einem Zimmer (Studentenzimmer übrigens), indem nur das Notwendigste vorhanden war. Plötzlich hatte ich so viel Platz und Raum zum Atmen. Im Internet las ich dann sehr viele Artikeln über Minimalismus und auch die ein oder andere Doku hab ich gesehen. Ich versuche seitdem Sachen zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen und ich kaufe fast auschließlich gebrauchte Dinge. Außer bei Pflege und Kosmetik. Das Schöne an alten Dingen ist, dass man niemanden findet, der sonst im Besitz davon ist, man hat quasi ein Unikat. Vintage Möbel sehen zudem auch viel schöner aus 🙂

    Hast du denn schon umgestellt in dem ein oder anderem Bereich in deinem Leben ? Wie geht es dir mit minimalistisch Leben? Freue mich darüber zu hören und wünsche lg

    Tinka

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